Zeitgenossen haufenweise

Gedichte, Lieder und Texte von
Kurt Tucholsky und Erich Kästner

Ein Satiriker und ein Moralist legen die Welt unter die
Lupe. Sie betrachten den Menschen mit kritisch humor-
vollem Blick. Beide schreiben mit spitzer Feder,
nur ihre Tinte ist verschieden.

Tucholsky und Kästner kämpften mit ihren Werken für
Menschlichkeit und Toleranz, gegen spießbürgerliche
Moral, Faschismus und Militarismus und gehörten damit
zu den von den Nationalsozialisten verfolgten Autoren,
deren Bücher verbrannt wurden.
Ihre Texte sind auch heute noch hochaktuell.

Josef Halprin über Tucholsky:
„Er nagelte den Kleinbürger fest, aus Grauen vor der
menschlichen Dummheit. Sein Witz war aus Schmerz,
seine Respektlosigkeit aus Verzweiflung geboren.”

Hermann Kesten über Kästner:
„…er hat die bittersten Wahrheiten ausgesprochen,
doch mit Charme und Grazie. Er traf seine Zeitgenossen,
entlarvte und häutete sie. Statt den Schmerz und die
Schläge zu fühlen, fühlten seine Leser sich amüsiert.”

Ein humorvoller Abend mit Stoff
zum Nachdenken.

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„Wohl kann man über manche Texte lachen oder schmunzeln.
Oft bleibt beim Zuhören aber auch das Lachen im Halse stecken.
Ursula Illert zitierte und sang mit gänsehauterregendem
Einfühlungsvermögen.”
(Giessener Anzeiger)