Lyrik gegen das Vergessen

Gedichte und Lieder aus Ghettos und
Konzentrationslagern 1933-1945

Bereits 1987 entwickelte Ursula Illert diese Lesung aus
einer Sammlung von mehr als 350 Gedichten, die der
Germanist Michael Moll (1955-2009) seit 1979
zusammengetragen hatte.
Erst 14 Jahre später konnten Michael Moll und die
Europaabgeordnete Barbara Weiler beim Schüren
Verlag in Marburg eine Antologie mit 80 Gedichten
herausgeben: „Lyrik gegen das Vergessen”.

Barbara Weiler hat seitdem immer wieder mit großem
Engagement Lesungen organisiert, um diese Gedichte
in ganz Deutschland und im Ausland vorzustellen,
jeweils mit einem Gast des öffentlichen Lebens wie
z. B. Ignatz Bubis, Paul Spiegel, Rita Süßmut, Bischhöfin
Jepsen, Wolfgang Thierse und Margarete Mitscherlich,
um nur einige zu nennen.

Seit 2008 begleitet Anka Hirsch die Lesung mit eigenen,
sehr einfühlsamen kongenialen Kompositionen für Cello
solo.

Unterstützt von der Ernst-Ludwig-Chambré Stiftung zu
Lich entstand 2009 eine CD dieser Lesung „Lyrik gegen
das Vergessen”, aufgenommen im Licher Kulturzentrum
Bezalel-Synagoge.
www.kuenstlich-ev.de

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