Auf Wolkenbürgschaft

Gedichte und Prosa von Hilde Domin
Mit Kompositionen für Cello und Gitarre
von Anka Hirsch

Hilde Domin, geb. 1909 – gestorben 2006 – gilt als die
bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin unserer Zeit.
Ihr „Dennoch”, ihr Vertrauen in den Menschen als
Individuum, scheint unerschütterbar und ist beispielhaft
für eine Generation deutscher Juden, die, wie sie selber
einmal schrieb: „…aus der Verfolgung als Boten der
Versöhnung ins Sprachzuhause zurückgekehrt sind…”

Nach 22 Jahren im Exil kehrte sie 1952 in die Bundes-
republik zurück und lebte dort als freie Schriftstellerin.

Ursula Illert hat aus Hilde Domins Gedichten, Essays
und autobiographischen Schriften eine Lesung zusam-
mengestellt, die ein eindrucksvolles Bild von Domins
Jugend und ihrem schwierigen Leben im Exil aufzeigt
und die von ihrer Wandlung zu einer der meist
gelesenen Lyrikerinnen unserer Zeit erzählt.
Die Gedichte inspirierten Anka Hirsch zu neuen
Kompositionen für Cello und Gitarre.

Dieser feinfühlig gestaltete Abend setzt der
„Grande Dame” der deutschen Nachkriegs-
literatur ein würdiges Denkmal.

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